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Gegen verkürzte Beschäftigung

Studentische Personalräte

Gegen verkürzte Beschäftigung

Studentische Personalräte wehren sich gegen verkürzte Beschäftigungsdauer

Es ist eine der geringfügigsten Veränderungen im neuen Gesetzentwurf zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) und hätte dennoch für eine Beschäftigtengruppe erhebliche Auswirkungen. Nur noch vier Jahre sollen Studierende zukünftig an Hochschulen und Forschungseinrichtungen befristet beschäftigt werden können, anstatt bisher sechs. Gerade bei der Gruppe, die in den seltensten Fällen überhaupt eine Dauerbeschäftigung anstreben würde will der Gesetzgeber nun die Befristungsmöglichkeiten deutlich verschärfen, während er bei den wissenschaftlichen Mitarbeier_innen davor zurück scheut, auch nur klare Mindestvertragslaufzeiten einzuführen. Dagegen wenden sich nun die studentischen Personalräte der großen Berliner Universitäten mit einer Resolution an alle Fraktionen des deutschen Bundestages [hier das Dokument einfügen] . Sie befürchten, dass durch diese Änderung nicht nur die Vergabe von kurzen Verträge weiter befördert wird, sondern auch, dass ausgerechnet Studierende kurz vor dem Ende des Studiums von der Neuregelung getroffen würden. Anstatt sich auf den Abschluss zu konzentrieren müssten Sie sich dann erst mal auf Jobsuche begeben. Ver.di hatte auf den Unsinn dieser geplanten Veränderung bereits bei der Bundestagsanhörung Mitte November hingewiesen. Hoffen wir auf Einsicht im Parlament.

Die maximale Beschäftigungsdauer für studentische MitarbeiterInnen soll reduziert werden. René Golembewski /pixelio.de Die maximale Beschäftigungsdauer für studentische MitarbeiterInnen soll reduziert werden.