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Foyer-Gespräch an der BTU

23.02.2017, 16:00 – 19:00IKMZ der BTU (Foyer im 7. OG), Platz der Deutschen Einheit 2, 03044 Cottbus

Foyer-Gespräch an der BTU

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Es ist Tarifrunde, das ist einigen schon aufgefallen. Ver.di fordert für die Tarif- und Besoldungsrunde 2017 im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen im Gesamtvolumen von 6 Prozent. Dies beinhaltet eine soziale Komponente in Form eines Sockel- oder Mindestbetrages und die Einführung der Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 90 Euro, mehr Urlaub und die Übernahme nach der Ausbildung. Zudem sollen die schulischen Ausbildungsgänge, so etwa in den Gesundheitsberufen, in die Tarifverträge einbezogen werden. Darüber hinaus fordert ver.di den Ausschluss sachgrundloser Befristungen im Öffentlichen Dienst. Wir möchten Euch über den Stand nach der dritten Verhandlungsrunde und über eventuelle Ergebnisse informieren und diese mit Euch diskutieren.


Daneben gab es in den letzten Jahren immer wieder die Frage, wie eigentlich die Betriebsrente VBL funktioniert. Sie als Beschäftigte an der BTU sind in der Regel aufgrund des Tarifvertrags über die betriebliche bzw. zusätzliche Altersversorgung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (ATV) in der VBL pflichtversichert. Uns erreichen immer wieder Fragen zum Ost/West – Unterschied und zur allgemeinen Funktionsweise. Diese wollen wir beantworten.


Außerdem werden wir unsere Kampagne „Rente stärken“ vorstellen (http://rente-staerken.verdi.de/). Das letzte Mal hat Dr. Judith Kerschbaumer, die Leiterin des Bereichs Sozialpolitik in der ver.di Bundesverwaltung, Eure Fragen beantwortet. Nun haben wir vor der Bundestagswahl eigene Forderungen an die Bundesregierung. Denn: Rente muss reichen: Für Frauen. Für Menschen mit geringen Einkommen oder Lücken im Lebenslauf. Aber auch für Selbstständige und Ältere. Und für junge Beschäftigte, für die die Rente noch weit weg ist. Entscheidend ist die gesetzliche Rente.


Referieren wird: Jana Seppelt, Gewerkschaftssekretärin für Bildung, Wissenschaft und Forschung bei ver.di Berlin-Brandenburg